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Affiliate des Jahres 2014: Arena Direkt schafft den Sprung an die Spitze

12. Januar 2015

Endlich ganz oben! Nach einem fünften, einem dritten und einen zweitem Platz in den vergangenen Jahren hat die Arena Direkt GmbH es beim Spendenwettbewerb im „Netz der Herzen“ 2014 geschafft: Der E-Mail Marketing-Spezialist aus Nürnberg ist „SOS Affiliate des Jahres“.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für das große Engagement!

In der Leadrallye vom 1. November bis 31. Dezember 2014 traten erneut private Webseitenbetreiber und professionelle Vermarkter gegeneinander an, um neue Spender und Paten für die SOS-Kinderdörfer weltweit zu gewinnen.
Zum ersten Mal den Sprung aufs Treppchen schafften in diesem Jahr die mm3g Marketing GmbH auf Platz 2 und roccmedia auf Platz 3.

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Hier im Überblick die TOP 5 der erfolgreichsten Partner 2014:
SOS Affiliate des Jahres 2014: Arena Direkt GmbH

2. Platz: mm3g Marketing GmbH
3. Platz: roccmedia
4. Platz: Browse for Deals Ltd.
5. Platz: GuteGutscheine.de
5. Platz: Webfamilies Company Limited
5. Platz: Skimbit Ltd.

Unser herzlicher Dank geht an alle Teilnehmer, die die SOS-Kinderdörfer weltweit auch in 2014 mit ihrem großzügigem Engagement unterstützt haben. Sie helfen uns dabei, mehr Menschen zu motivieren, sich für Kinder in Not einzusetzen und haben wieder einmal sehr erfolgreich dazu beigetragen, neue Freunde für die SOS-Kinderdörfer zu gewinnen. Nur so ist eine verlässliche, langfristige Hilfe der SOS-Kinderdörfer in 134 Ländern weltweit möglich. Vielen Dank!

Westafrika: Ebola-Waisen brauchen unsere Hilfe

9. Oktober 2014
Tausende Kinder in Westafrika haben durch Ebola ihre Eltern verloren. Foto: Claire Ladavicius

Tausende Kinder in Westafrika haben durch Ebola ihre Eltern verloren. Foto: Claire Ladavicius

Die Ebola-Epidemie in Guinea, Liberia und Sierra Leone beschleunigt sich. Anfang November wird bereits mit 20.000 Infizierten gerechnet. Dadurch nimmt auch die Gefahr für Helfer immer stärker zu.

In den SOS-Kinderdörfern in Guinea ist Anfang Oktober ein Lehrer der SOS-Schule in N’Zerekore im Osten des Landes gestorben. Da in den betroffenen Gebieten die Schulen schon seit Wochen geschlossen sind, könne eine Ansteckung von Schulkindern ausgeschlossen werden, teilte Oumou Diane, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Guinea, mit. Der Ebola-Tod des Lehrers ist bereits der dritte Verlust, den die SOS-Kinderdörfer in wenigen Wochen hinnehmen müssen. In Liberia sind bereits eine SOS-Mutter und eine SOS-Krankenschwester der gefährlichen Krankheit erlegen.

Tausende Kinder sind sich selbst überlassen

In allen Ebola-Regionen herrscht Chaos, um sich greifende Angst und Hunger. Viele Menschen sind auf sich alleingestellt. Mehrere tausend Kinder und Jugendliche haben schon jetzt ihre Eltern durch die tödliche Krankheit verloren und es werden täglich mehr. Die Kinder bleiben nach dem Tod ihrer Eltern oft sich selbst überlassen oder werden von ihren Verwandten verstoßen. Denn viele Angehörige haben Angst, sich zu infizieren und weigern sich, die Kinder aufzunehmen. Die Sozialsysteme in den betroffenen Ländern sind völlig überfordert. Durch die Ebola-Epidemie wurden laut UN-Bericht allein bis September 2014 rund 3.700 Ebola-Waisen gezählt. Es ist zu erwarten, dass noch viel mehr Kinder alleine zurückbleiben.

Erfahren Sie mehr über die SOS-Nothilfe in den Ebola-Gebieten und helfen Sie den Ebola-Waisen in Westafrika!

Südsudan: SOS baut neues Kinderdorf

23. September 2014
Endlich wieder Platz zum Spielen: Die SOS-Kinder fühlen sich wohl im neuen provisiorischen  Kinderdorf. Foto: George Hakim

Endlich wieder Platz zum Spielen: Die SOS-Kinder fühlen sich wohl im neuen provisiorischen Kinderdorf. Foto: George Hakim

Im Februar 2014 mussten die SOS-Familen aus dem Kinderdorf Malakal im Südsudan fliehen. Im Umland von Juba haben die SOS-Kinderdörfer nun ein provisorisches Lehmhütten-Kinderdorf für die Familien errichtet, indem sie für zwei Jahre bleiben können. Langfristiges Ziel ist es, ein neues SOS-Kinderdorf im Südsudan zu bauen, um den über 100 SOS-Kindern wieder ein dauerhaftes Zuhause zu geben.

Das in traditioneller Bauweise errichtete Lehmhütten-Kinderdorf entstand in wenigen Tagen. Möglich war dies auch durch die aktive Mithilfe der SOS-Mütter. Im Moment richten sich die SOS-Familien in den Lehmhütten ein. „Ich war in großer Sorge um unsere Kinder nach all dem, was sie in Malakal erlebt haben. Die vielen Schüsse, die schlimmen Zustände im UN-Flüchtlingslager und die extrem engen Zustände im Gästehaus – das waren sehr schwierige Monate. Im Lehmhüttendorf finden wir jetzt Frieden“, sagt SOS-Mutter Gwang.

Hintergrund

Wegen des Bürgerkriegs im Südsudan sind 1,3 Millionen Menschen auf der Flucht und 3,8 Millionen von Hunger bedroht. Das jüngste Land der Welt braucht dringend internationale Hilfe. Doch vor wenigen Tagen hatte die Regierung zunächst angekündigt, ausländische Fachkräfte bis Mitte Oktober auszuweisen. „Wir arbeiten grundsätzlich nur mit lokalen Mitarbeitern. Ein Arbeitsverbot für Ausländer trifft uns deshalb nicht“, versichert der Sprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit, Louay Yassin.

Auch wenn die südsudanesische Regierung nach internationalen Protesten nun doch zumindest ausländische Führungskräfte von Hilfsorganisationen vorerst im Land lassen will, statt wie ursprünglich geplant, alle ausländischen Fachkräfte mit einheimischem Personal zu ersetzen, kommt der Vorstoß zu einem äußerst kritischen Zeitpunkt. „Nach UN-Schätzungen sind 50.000 Kinder in Gefahr, an akuter Mangelernährung zu sterben. Daher müssen wir die internationalen Anstrengungen jetzt ausweiten!“, erklärt der Sprecher der SOS-Kinderdörfer.

Lesen Sie weitere aktuelle SOS-Nachrichten aus dem Südsudan.

Ebola: SOS kämpft gegen den Virus

12. August 2014
Mitarbeiterin der SOS-Klinik in gelbem Schutzanzug.

Durch die Schutzanzüge sind die Mitarbeiter in der SOS-Klinik während der Arbeit vor dem tödlichen Virus geschützt.

Die SOS-Kinderdörfer in Westafrika kämpfen mit allen Mitteln, um Kinder und Familien vor dem Ebola-Virus zu schützen. In den SOS-Dörfern sind bisher dank umfassender Hygienemaßnahmen keine Ebola-Fälle aufgetreten. SOS-Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen.

Laut der Weltgesundheitsbehörde WHO starben in Liberia, Sierra Leone, Nigeria und Guinea bereits fast 1.000 Menschen durch den Ebola-Virus. Die SOS-Kinderdörfer leisten vor Ort verstärkt Aufklärung und führen präventive Massnahmen durch, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. An allen Standorten, an denen die SOS-Kinderdörfer aktiv sind, wurden die Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen intensiviert.

Die SOS-Klinik im liberianischen Monrovia ist weiter geöffnet und behandelt Patienten. George Kordahi, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Liberia über die aktuelle Lage: „Wir sind die einzige größere Gesundheitseinrichtung in Monrovia mit 24 Stundenbetrieb. Das bedeutet für unser Team höchste Arbeitsbelastung. Sehr kritische Fälle müssen daher auch wir an die offiziellen Ebola-Kontrollzentren weitergeben.“ Weitere Kliniken haben ihren Betrieb ebenfalls wieder aufgenommen, die medizinische Versorgung bleibt aber prekär.
Erfahren Sie mehr über die aktuelle Situation in den Ebola-Gebieten sowie über die Hilfsmaßnahmen der SOS-Kinderdörfer.

Gaza und Israel: Kinder haben Angst

18. Juli 2014
Gewalt im Gazastreifen: Die Kinder leiden besonders. Foto: Shady Alassar

Gewalt im Gazastreifen: Die Kinder leiden besonders. Foto: Shady Alassar

Raketenangriffe auf Israel, Luftschläge gegen den Gazastreifen: In den SOS-Kinderdörfern auf beiden Seiten der Grenze herrscht Angst.

Das israelische SOS-Kinderdorf Neradim in Arad, in dem jüdische, muslimische und christliche Kinder zusammen aufwachsen, liegt in Reichweite der palästinensischen Raketen. „Immer wieder müssen die Kinder Schutzräume aufsuchen“, teilt Dorfleiter Matti Rose mit. „Die Kinder haben Angst, weinen oft, sie wollen nicht alleine bleiben oder draußen spielen.“

Als Vorsichtsmaßnahme finden viele Aktivitäten mit den Kindern in den Schutzräumen statt. Obwohl Sommerferien sind, müssen die SOS-Kinder im Dorf bleiben und die Mitarbeiter von Neradim sind alle im Einsatz. Ausflüge, auch zu Verwandten, wurden aus Sicherheitsgründen abgesagt. Die Herkunftsfamilien der SOS-Kinder befinden sich alle im Süden Israels: in Städten wie Ashkelon, Ashdod, Shderot, Be’er-Sheva, die derzeit sechs bis zehn Mal am Tag beschossen werden. „Die Kinder haben deswegen alle Angst um ihre Familien“, sagt Rose.

Auch im SOS-Kinderdorf Rafah im Gazastreifen herrscht Angst. Immer wieder werden Häuser in Rafah unter Beschuss genommen. „Die Erschütterungen sind auch im Kinderdorf heftig zu spüren“, sagt Samy Ajjour, Leiter des SOS-Kinderdorfs in Rafah. Die Kinder, auch die außerhalb des Kinderdorfes, seien traumatisiert. SOS will nun in einem ersten Nothilfepaket für die Kinder innerhalb und außerhalb des Dorfes psychologische Hilfe anbieten. „Das ist nicht einfach, denn auch die Psychologen verlassen ihre Häuser nach Möglichkeit nicht“, sagt Ajjour. Außerdem sollen Familien unterstützt werden, die besonders unter der Situation leiden.

Appell an beide Seiten: SOS fordert Kinderschutzzonen

Wilfried Vyslozil, Vorstand der SOS-Kinderdörfer weltweit mit Sitz in München, erneuert die Forderung an beide Seiten in Nahost, die SOS-Kinderdörfer weiträumig als Kinderschutzzone anzuerkennen. „Außerdem“, so Vyslozil, „müssen überall im Gazastreifen Kinderschutzzonen errichtet werden, wo Kinder Schutz und Ruhe sowie psychologische Betreuung finden können.“

Erfahren Sie, wie die SOS-Familienhilfe und die SOS-Kinderdörfer den Familien und Kindern in den Palästinensichen Gebieten und in Israel helfen.

Ukraine: SOS-Familien verlassen Lugansk

20. Juni 2014
Die SOS-Kinder in Lugansk gehen wegen der verschärften Lage derzeit nicht zur Schule.

Die SOS-Kinder in Lugansk gehen wegen der verschärften Lage derzeit nicht zur Schule.

Die Situation in der ost-ukrainischen Stadt Lugansk hat sich zugespitzt. Die Familien des SOS-Kinderdorfs sind vor den Kämpfen in der ost-ukrainischen Stadt Lugansk geflohen.

Nach Angaben von SOS-Mitarbeitern vor Ort haben sich die Kämpfe zwischen pro-russischen Milizen und ukrainischen Truppen in den vergangenen Tagen immer stärker in die Lugansker Innenstadt verlagert. Angst und Panik greifen um sich. Viele Lugansker Familien würden, soweit möglich, ihre Kinder zu Verwandten oder Freunden außerhalb der Stadt schicken. Für die SOS-Familien wurden bereits im Vorfeld Ausweichquartiere in der Umgebung ausgewählt.

Die SOS-Mitarbeiter, die derzeit rund 110 mittellose ukrainische Familien in Lugansk unterstützen, werden vor Ort bleiben. „Wir unterstützen diese Familien weiterhin mit Nahrungsmitteln sowie medizinischer Hilfe“, erklärte Louay Yassin, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer. Laut den SOS-Mitarbeitern vor Ort arbeiten Krankenhäuser noch, die meisten Läden sind geöffnet. Die Straßen seien aber meist ausgestorben. Nur wenige Menschen trauten sich wegen der Kämpfe aus dem Haus. Viele Kinder gingen wegen der Gefahr auch nicht mehr zur Schule.

Lesen Sie aktuelle Nachrichten über die Situation in der Ukraine! 

Balkan: SOS-Nothilfe für die Flutopfer

27. Mai 2014
Verheerendes Hochwasser: Die Straßen stehen teilweise meterhoch unter Wasser - Foto: TANJUG

Die Straßen stehen teilweise meterhoch unter Wasser – Foto: TANJUG

Wassermassen haben im Mai ganze Landstriche in Bosnien, Kroatien und Serbien verwüstet. Zehntausende Menschen sind obdachlos und stehen vor dem Nichts: Seit das verheerende Hochwasser auf dem Balkan zurückgeht, zeigt sich das ganze Ausmaß der Zerstörung. Um Kindern und Familien nach der Flut-Katastrophe beizustehen, leisten die SOS-Kinderdörfer Nothilfe in den betroffenen Gebieten.

So hilft SOS:

  • Notquartiere für obdachlose Familien: Die SOS-Kinderdörfer in Gracanica, Bosnien, und in Ladimirevci im Osten Kroatiens haben Flutopfer aufgenommen.
  • SOS-Mitarbeiter versorgen Familien mit Hilfsgütern wie Trinkwasser, Konserven, Babykleidung, Windeln, Desinfektionsmittel, Pumpen oder Schlauchboote.
  • Spiel- und Lernmöglichkeiten für Kinder: Neben Spielaktivitäten in den Notquartieren richtet SOS auch Kindertagesstätten ein, die zerstörte Einrichtungen ersetzen werden.
  • Unsere Pädagogen, Psychologen und Sozialarbeiter betreuen Kinder und Eltern im Katastrophengebiet.

Die SOS-Kinderdörfer in Bosnien, Kroatien und Serbien blieben von den Wassermassen verschont – und bilden nun die Basis der SOS-Nothilfe auf dem Balkan. SOS-Mitarbeiter haben sofort mit Hilfsaktionen begonnen und werden den Menschen im Katastrophengebiet auch langfristig zur Seite stehen.