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Westafrika: Ebola-Waisen brauchen unsere Hilfe

9. Oktober 2014
Tausende Kinder in Westafrika haben durch Ebola ihre Eltern verloren. Foto: Claire Ladavicius

Tausende Kinder in Westafrika haben durch Ebola ihre Eltern verloren. Foto: Claire Ladavicius

Die Ebola-Epidemie in Guinea, Liberia und Sierra Leone beschleunigt sich. Anfang November wird bereits mit 20.000 Infizierten gerechnet. Dadurch nimmt auch die Gefahr für Helfer immer stärker zu.

In den SOS-Kinderdörfern in Guinea ist Anfang Oktober ein Lehrer der SOS-Schule in N’Zerekore im Osten des Landes gestorben. Da in den betroffenen Gebieten die Schulen schon seit Wochen geschlossen sind, könne eine Ansteckung von Schulkindern ausgeschlossen werden, teilte Oumou Diane, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Guinea, mit. Der Ebola-Tod des Lehrers ist bereits der dritte Verlust, den die SOS-Kinderdörfer in wenigen Wochen hinnehmen müssen. In Liberia sind bereits eine SOS-Mutter und eine SOS-Krankenschwester der gefährlichen Krankheit erlegen.

Tausende Kinder sind sich selbst überlassen

In allen Ebola-Regionen herrscht Chaos, um sich greifende Angst und Hunger. Viele Menschen sind auf sich alleingestellt. Mehrere tausend Kinder und Jugendliche haben schon jetzt ihre Eltern durch die tödliche Krankheit verloren und es werden täglich mehr. Die Kinder bleiben nach dem Tod ihrer Eltern oft sich selbst überlassen oder werden von ihren Verwandten verstoßen. Denn viele Angehörige haben Angst, sich zu infizieren und weigern sich, die Kinder aufzunehmen. Die Sozialsysteme in den betroffenen Ländern sind völlig überfordert. Durch die Ebola-Epidemie wurden laut UN-Bericht allein bis September 2014 rund 3.700 Ebola-Waisen gezählt. Es ist zu erwarten, dass noch viel mehr Kinder alleine zurückbleiben.

Erfahren Sie mehr über die SOS-Nothilfe in den Ebola-Gebieten und helfen Sie den Ebola-Waisen in Westafrika!

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