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Ukraine: SOS-Familien verlassen Lugansk

20. Juni 2014
Die SOS-Kinder in Lugansk gehen wegen der verschärften Lage derzeit nicht zur Schule.

Die SOS-Kinder in Lugansk gehen wegen der verschärften Lage derzeit nicht zur Schule.

Die Situation in der ost-ukrainischen Stadt Lugansk hat sich zugespitzt. Die Familien des SOS-Kinderdorfs sind vor den Kämpfen in der ost-ukrainischen Stadt Lugansk geflohen.

Nach Angaben von SOS-Mitarbeitern vor Ort haben sich die Kämpfe zwischen pro-russischen Milizen und ukrainischen Truppen in den vergangenen Tagen immer stärker in die Lugansker Innenstadt verlagert. Angst und Panik greifen um sich. Viele Lugansker Familien würden, soweit möglich, ihre Kinder zu Verwandten oder Freunden außerhalb der Stadt schicken. Für die SOS-Familien wurden bereits im Vorfeld Ausweichquartiere in der Umgebung ausgewählt.

Die SOS-Mitarbeiter, die derzeit rund 110 mittellose ukrainische Familien in Lugansk unterstützen, werden vor Ort bleiben. „Wir unterstützen diese Familien weiterhin mit Nahrungsmitteln sowie medizinischer Hilfe“, erklärte Louay Yassin, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer. Laut den SOS-Mitarbeitern vor Ort arbeiten Krankenhäuser noch, die meisten Läden sind geöffnet. Die Straßen seien aber meist ausgestorben. Nur wenige Menschen trauten sich wegen der Kämpfe aus dem Haus. Viele Kinder gingen wegen der Gefahr auch nicht mehr zur Schule.

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