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Philippinen: SOS leistet Nothilfe

17. November 2013
Nach dem Taifun: Viele Mädchen und Jungen sind schwer traumatisiert. Foto: Sebastian Posingis

Nach dem Taifun: Viele Mädchen und Jungen sind schwer traumatisiert.

Am 8. November 2013 fegte der bis dahin stärkste Taifun aller Zeiten über die Philippinen und richtete enorme Zerstörungen an. Unzählige Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Viele wurden von herumfliegenden Gebäudeteilen verletzt oder sind in den Fluten ertrunken. Eine Woche nach der Katastrophe wurden mindestens 4.460 Tote bestätigt. Aktuelle Entwicklungen zu Taifun Haiyan und seinen Auswirkungen finden Sie in unsern Zahlen und Fakten zur Katastrophe auf den Philippinen.

In einigen Teilen der Philippinen sind bis zu 80 Prozent der Infrastruktur zerstört, Städte gleichen Trümmerfeldern, Häuser sind dem Erdboden gleichgemacht. Sintflutartige Regenfälle haben zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Aktuelle Schätzungen gehen von 1,9 Millionen Menschen aus, die ihr Zuhause verloren haben, darunter 800.000 Kinder.

In Tacloban, also direkt im Katastrophengebiet, befindet sich eines unserer acht philippinischen SOS-Kinderdörfer. Die 150 SOS-Kinder mussten vor der Sturmflut auf die Dächer flüchten, kamen jedoch mit dem Schrecken davon. Auch hunderte Familien aus der Nachbarschaft suchten während des verheerenden Unwetters im SOS-Kinderdorf Zuflucht.

So helfen die SOS-Kinderdörfer den Opfern vor Ort:

  • Lebensrettende Hilfsgüter: SOS-Mitarbeiter versorgen Kinder und Familien im Katastrophengebiet mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Kleidung und Medikamenten.
  • Schutz und Zuflucht: Im SOS-Kinderdorf Tacloban werden Kinder aufgenommen, die während der Katastrophe ihre Eltern verloren haben oder im Chaos von ihnen getrennt wurden. Auch obdachlose Familien finden dort Zuflucht.
  • Betreuung und psychologische Begleitung: Die SOS-Kinderdörfer richten im Katastrophengebiet geschützte Bereiche für Kinder ein. In diesen Nothilfe-Tagesstätten bieten SOS-Mitarbeiter Spieleaktivitäten an und betreuen traumatisierte Kinder auch psychologisch.
  • Neuanfang für Taifun-Opfer: Die SOS-Kinderdörfer werden Familien beim Wiederaufbau ihrer Häuser unterstützen. Instand gesetzt werden müssen auch SOS-Kinderdorf und Hermann-Gmeiner-Schule in Tacloban, wo der Taifun schwere Schäden anrichtete.

Unterstützen auch Sie die Nothilfe-Maßnahmen der SOS-Kinderdörfer auf den Philippienen: Bitte helfen Sie jetzt!

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