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Haiti: Die meisten Helfer gehen, SOS bleibt

17. Februar 2012

Über zwei Jahre sind nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti vergangenen Jahr. Obwohl der Wiederaufbau nur schleppend vorankommt, werden die meisten Hilfsorganisationen das Land 2012 wieder verlassen. Die SOS-Kinderdörfer dagegen, seit Jahrzehnten in Haiti aktiv, verstärken ihr Engagement für die Kinder in dem bitterarmen Karibikstaat.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind etwa 800 Zeltstädte entstanden. Dort leben 500.000 Menschen. Noch erhalten sie  eine sanitäre und medizinische Grundversorgung, doch mit dem Abzug der meisten internationalen Hilfsorganisationen Ende 2012 werden die Zeltstädte wohl entweder geschlossen oder sich zu Slums entwickeln. Haiti steht in diesem Jahr vor großen Herausforderungen.

Nach UN-Angaben werden etwa 20 Prozent der Organisationen in Haiti bleiben, was etwa der Präsenz vor dem Erdbeben entspricht.

Kinder in Haiti

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